Förderung 2026: Aktuelle Regelungen und Chancen
Die Förderlandschaft für energetische Sanierungen bleibt 2026 stabil und attraktiv. Die Höhe der Zuschüsse hängt vom Gebäudetyp, Haushaltseinkommen, Alter der Heizungsanlage und Vorhandensein eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) ab. Anträge laufen jeweils separat über BAFA oder KfW – die Programme lassen sich vollständig kombinieren.
Heizungsförderung (BEG-Heizungstausch)
Beim Austausch zu erneuerbaren Heizsystemen (Wärmepumpen, Pellet-, Biomasseheizungen):
- 30% Basiszuschuss
- +20% bei Gas-/Ölheizungen älter als 20 Jahre
- +30% Einkommensbonus (Haushaltseinkommen unter 90.000 €/Jahr)
Maximum: Bis 70% Förderung, gedeckelt auf 60.000 € förderfähige Kosten pro Wohneinheit.
Einzelmaßnahmen (BEG EM)
Für Dämmung, Fenster, Lüftungstechnik:
- 15–20% Zuschuss je Maßnahme
- +5% iSFP-Bonus bei Vorliegen eines Sanierungsfahrplans
Förderfähige Kosten: Bis 30.000 € pro Maßnahme (bis 60.000 € mit iSFP).
Effizienzhaus-Sanierung (KfW 261)
Für umfassende Sanierungen zum Effizienzhaus:
- Zinsgünstige KfW-Kredite bis 120.000 €
- Tilgungszuschuss 5–25% je Effizienzhausstufe
- Zusatzboni für WPB-Gebäude (schlechteste 25% der Bestandsgebäude)
Maximale Förderung durch iSFP
Individueller Sanierungsfahrplan:
- Kosten: ca. 300–500 €
- Bis 80% förderfähig über BAFA
- Effekt: +5% Bonus auf alle BEG-Förderungen
- Pflicht für Höchstsätze – vor Maßnahmenbeginn erstellen!
Ihr Weg zur optimalen Förderung
- Sanierungsmaßnahmen ermitteln
- iSFP erstellen
- Anträge bei BAFA/KfW stellen
- Maßnahmen umsetzen
Hinweis zu Förderungen
BAFA und KfW stellen die Förderungen aus und prüfen die Einhaltung aller Voraussetzungen. Fördersätze können sich jederzeit ändern. Aktuelle, verbindliche Informationen finden Sie ausschließlich über BAFA und KfW.
Unser Sanierungsrechner zeigt Ihnen die für Ihr Gebäude relevanten Programme als erste Orientierung.